Jugendliche sind eine anspruchsvolle Zielgruppe. Wer hier Werbung erfolgreich platzieren will, muss die Bedürfnisse der jungen Generation verstehen, Vertrauen zu ihr aufbauen und den Mehrwert seines Produkts entsprechend benennen.
Junge Menschen sind nicht nur Markenfans, sondern bilden auch eine höchst zahlungskräftige Zielgruppe: Nie konnte eine junge Generation mehr Geld ausgeben als heute.
Laut einer Analyse des Marktforschungsinstituts iconkids & youth hatten allein die
6- bis 19-Jährigen im Jahr 2008 über 23 Milliarden Euro zur Verfügung, rund neun Prozent mehr als noch 2006. Auch wenn Teenies und Twens sehr konsumfreudig sind: Ganz einfach ist es nicht, bei ihnen zu landen. Klassische Zielgruppenmedien verlieren an Bedeutung; auch das Fernsehen wird zunehmend uninteressant.
Verpönt: Handy- und Internet-Werbung
Erfolgreiche Werbung für junge Zielgruppen lebt heute oft vom Zugang zu passenden Netzwerken, sogenannten Webcommunitys, die sich mitunter auch um Produkte oder Marken herum stricken lassen. Doch blindlings auf derartige Mechanismen – verbunden mit offensichtlicher Werbung – zu setzen ist nicht immer empfehlenswert.
Zudem ist für Jugendliche die Werbung im Internet beinahe so unpopulär wie auf
dem eigenen Handy. Die häufige Onlinewerbung führt mitunter zu einer so großen Gewöhnung, dass Jugendliche die werblichen Inhalte aus ihrer Wahrnehmung ausblenden.




