Erfolgsmodell GoGreen

Das Prinzip ist einfach: Die CO2-Emissionen, die von der Aufgabe des Briefs über den Transport bis zur Auslieferung entstehen, werden für jede Sendung detailliert erfasst und nach einem lizenzierten Verfahren in "Carbon-Credits" (Kohlenstoffkredite) umgerechnet.

Über Ausgleichsprojekte wie die Aufforstung von Regenwaldregionen oder die Verwendung alternativer Kraftstoffe lassen sich die Kohlenstoffkredite virtuell zurückzahlen – das fiktive CO2-Konto ist somit ausgeglichen und CO2-neutral.

GoGreen-Logo auf fast jedem Brief

Inzwischen prangt das GoGreen-Logo auf fast jedem Brief, den die Allianz an Kunden verschickt. Zwischen 42 und 60 Cent pro 1000 Sendungen werden für den klimaneutralen Versand fällig; dazu kommt eine Grundgebühr von zehn Euro pro Auftrag. Außerdem gilt pro Einzelauftrag oder pro Quartal ein Mindestvolumen von 35.000 Stück bei Briefsendungen und 50.000 Stück bei Werbesendungen.

Zertifikate für Emissionsausgleich

Das Modell gewinnt an Beliebtheit. Ein Beispiel: Vor gut zwei Jahren haben die beiden Münchner Moritz Lehmkuhl und Tobias Heimpel das Unternehmen ClimatePartner gegründet. Ihre Mission ist der nachhaltige Klimaschutz.

Bereits über 60 Druckereien in Deutschland wenden das von ClimatePartner entwickelte Klimaschutzmodell inzwischen an. Für eine 28-seitige Broschüre mit einer Auflage von 4000 Stück müssen Zertifikate im Wert von 48 Euro erworben werden, berichtet Wolfgang Schöler, Inhaber einer Druckerei in Immenstadt.

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Übersicht Ökosiegel

Es ist nicht leicht zu erkennen, ob Siegel ihr Versprechen halten. Die folgende Übersicht hilft Ihnen, unter den wichtigsten Umweltsiegeln das für Ihren Bedarf geeignete und vertrauenswürdige zu finden.

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