1 Informieren Sie sich bei Ihrem Papierlieferanten
Es muss nicht immer Frischfaserpapier sein. Fragen Sie Ihren Lieferanten nach umweltfreundlichen Alternativen, die Ihre funktionalen Ansprüche ebenfalls erfüllen. Prüfen Sie verschiedene Muster unterschiedlicher Preiskategorien und Umweltzertifikate.
2 Befragen Sie Anwender
Die erste Qualitätsprüfung können Sie innerhalb Ihres Unternehmens durchführen: Befragen Sie Mitarbeiter zu deren Erfahrungen mit umweltfreundlichen Druckmaterialien. Wenn Frischfaseralternativen hier gut ankommen, befragen Sie Ihre Partner und Kunden.
3 Informieren Sie sich über die Vorteile eines klimaneutralen Postversands
Die durch die Distribution Ihrer Druckmedien entstehenden CO2-Emissionen können Sie ausgleichen, indem Sie Umweltprojekte wie Aufforstungen unterstützen. Anbieter wie die Deutsche Post bieten entsprechende Services an, etwa das GoGreen-Programm.
4 Berufen Sie einen Ansprechpartner zum Thema Green Publishing
Innerhalb Ihres Unternehmens beziehungsweise Ihrer Abteilung sollte ein Mitarbeiter die Umstellung auf umweltfreundlichen Druck und Versand gegenüber den übrigen Mitarbeitern vertreten. Er kennt sich in der Thematik aus, kann Fragen beantworten und das Thema vorantreiben.
5 Kommunizieren Sie Umweltvorteile und Kosteneinsparungen
Viele Mitarbeiter sind Neuem gegenüber skeptisch. Deshalb sollten Sie offen und ehrlich die Chancen und Herausforderungen kommunizieren, den anstehenden Veränderungen auch Umweltvorteile und Kosteneinsparungen gegenüberstellen.
6 Unterrichten Sie die Servicetechniker
Rechtzeitig informiert werden sollten alle Mitarbeiter, die direkt mit der geplanten Umstellung der Prozesse auf umweltfreundlichen Druck und Versand zu tun haben. Als vorteilhaft erweist sich häufig, die Verantwortlichen und Beschäftigten schon vor der gefallenen Entscheidung zu informieren.
7 Kein Aktionismus!
Erstellen Sie einen Migrationsplan, machen Sie aus der Umstellung ein Projekt. Das heißt: Gehen Sie bei der Umstellung von Druck und Versand schrittweise vor, und involvieren Sie bei jedem Schritt die jeweils zuständigen Mitarbeiter.
8 Priorisierung der beteiligten Abteilungen
Informieren Sie sich, welcher Bereich der Unternehmens- und Kundenkommunikation zuerst auf CO2-neutralen Post- und Paketversand umgestellt werden kann. Berücksichtigen Sie dabei, dass positive Rückmeldungen von außen – etwa seitens der Kunden oder Geschäftspartner – die Akzeptanz bei den Mitarbeitern stärken.
9 Weitere Potenziale berücksichtigen
Analysieren Sie Ihr Unternehmen auch im Hinblick auf weitere Potenziale für nachhaltig umweltfreundliches und klimaneutrales Wirtschaften, zum Beispiel Energiesparkonzepte. Wie viele Emissionen (und Kosten) lassen sich mit Druckern, Tonern und Papieren einsparen? Setzt Ihre technische Infrastruktur bereits auf "Green IT"? Folgen die von Ihnen entwickelten und produzierten Produkte dem "Cradle-to-Cradle-Konzept" (Wiege zur Wiege) und unterstützen einen abfallfreien Wirtschaftskreislauf?
10 Erfolge sichtbar machen
Machen Sie Ihre Erfolge auch extern sichtbar, wenn Sie Ihr Unternehmen umfassend auf Basis eines Green-Business-Konzepts umgestellt haben. Wer nachweisbar umweltfreundlich wirtschaftet, hat die Chance, sich gegenüber Mitbewerbern besser zu positionieren und bei Kunden mehr Vertrauen zu gewinnen.






